Augenprobleme

Das Auge unserer Hunde und Katzen ist ein hochentwickeltes und wundervoll ausgestattetes Organ. Seine äußeren Schichten bilden die Binde- und Hornhaut.
Zwar sind Verletzungen oder Entzündungen der Bindehaut (innerer Lidrand und weißer Augenteil) unangenehm und die Schwellungen schmerzhaft, sie lassen sich aber relativ gut und schnell behandeln. Bei der Hornhaut, dem Bereich über der Pupille, sieht das anders aus. Dieser lichtdurchlässige Teil des äußeren Auges ist wesentlich empfindlicher und besteht aus nur drei dünnen Gewebsschichten. Schon kleinste Kratzer oder Fremdkörper führen zu heftigen Schmerzen, Tränenfluss und Augenzwinkern. Bei länger dauernden Veränderungen kann es zu chronischen Entzündungen, Geschwüren, ja sogar zum Verlust des Auges führen. Daher sollten Irritationen möglichst rasch abgeklärt und behandelt werden. Bei der genauen Untersuchung, die vergleichend an beiden Augen durchgeführt wird, können Augenlampe, Tränenflüssigkeitsmessung, oberflächliche Anfärbung oder Druckmessung wertvolle Hinweise liefern. Eine Sonderform der chronischen Entzündung stellt das „Trockene Auge“ dar, bei der zu wenig Tränenflüssigkeit gebildet wird, man spricht von einer „Keratokonjunktivitis sicca“. Sie führt zu wiederkehrenden Entzündungsschüben, Rötungen, Schwellungen und Schmerzen, besonders häufig kommt das beim Mops, bei französischen Bulldoggen, bei bestimmten Perserkatzen oder Rag Dolls vor. Neu entwickelte Augentropfen, die Hyaluronsäure und B-Vitamine enthalten, bilden auf der geschädigten Hornhaut einen langanhaltenden Feuchtigkeitsfilm, die früher komplikationsreiche Heilung wurde dadurch wesentlich verbessert.

Erste Hilfe beim Kleintier

Hat sich ein Tier verletzt oder wurde in einen Unfall verwickelt, ist rasches und überlegtes Handeln gefragt. Bewahren Sie Ruhe und achten Sie auf ihre eigene Sicherheit! Jedes geschockte oder in Schmerzen befindliche Tier kann aggressiv werden, kratzen oder beißen. Nähern Sie sich ruhig, sprechen Sie mit dem Tier, ziehen Sie sich eventuell Lederhandschuhe an! Benützen Sie eine Decke zum Fixieren von kleineren Tieren und Katzen, einen Beißkorb für Hunde - falls keiner zur Hand ist, kann man auch mit einer Schnur oder einem Schal die Hundeschnauze zubinden, um sich vor Bissen zu schützen. Verschaffen Sie sich vorerst ein Bild der Lage: Sind stark blutende Verletzungen feststellbar, müssen diese mittels Druckverband oder Abbinden gestillt werden. Falls das Tier bewusstlos ist, legen Sie es in Seitenlage, öffnen Sie das Maul und ziehen Sie die Zunge leicht seitlich heraus, um eine Erstickung zu verhindern. Anschließend achten Sie auf Atmung, Herzschlag und Kreislauf. Zur Atmungskontrolle beobachten Sie die Bewegungen des Brustkorbs - gleichmäßige, tiefe Atemzüge sind erwünscht, starkes Hecheln oder flache Atmung sind bedenklich. Um beim bewusstlosen Tier den Herzschlag zu erfühlen legen Sie die flache Hand auf den Brustkorb (hinter dem linken Ellbogen) des Tieres. Der Puls kann mittig auf der Innenseite des Oberschenkels gefühlt werden, er sollte kräftig und gleichmäßig sein. Falls kein Puls mehr vorhanden ist, muss eine fachkundige Person reanimieren. Die Farbe der Schleimhäute geben Auskunft über den Kreislauf und die Sauerstoffversorgung: Ziehen Sie dazu das Unterlid vorsichtig nach unten oder heben Sie die Lefzen etwas. Kräftig rosa ist normal, blass oder weiß deutet auf einen Schock oder Blutungen hin, bläulich bedeutet Sauerstoffmangel. Eine stabile Transportlagerung, Warmhalten und rasche Fahrt zum Tierarzt können für das Tier lebensrettend sein.

Adresse

Dipl.-TA Dr. Christian Rosenmayr

Gerungser Straße 18

3910 Zwettl-Niederösterreich

Tel.: +43 2822 52314

E-Mail: ch.rosenmayr@wvnet.at

Öffnungszeiten

Montag 13:00 - 14:30

Dienstag 13:00 - 14:30 17:00 - 19:00

Mittwoch 13:00 - 14:30

Freitag 13:00 - 14:30 17:00 - 19:00

an Dienstwochenenden nach Vereinbarung

Informationen zu Cookies und Datenschutz

Diese Website verwendet Cookies. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien, die mit Hilfe des Browsers auf Ihrem Endgerät abgelegt werden. Sie richten keinen Schaden an.

Cookies, die unbedingt für das Funktionieren der Website erforderlich sind, setzen wir gemäß Art 6 Abs. 1 lit b) DSGVO (Rechtsgrundlage) ein. Alle anderen Cookies werden nur verwendet, sofern Sie gemäß Art 6 Abs. 1 lit a) DSGVO (Rechtsgrundlage) einwilligen.


Sie haben das Recht, Ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Durch den Widerruf der Einwilligung wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund der Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Sie sind nicht verpflichtet, eine Einwilligung zu erteilen und Sie können die Dienste der Website auch nutzen, wenn Sie Ihre Einwilligung nicht erteilen oder widerrufen. Es kann jedoch sein, dass die Funktionsfähigkeit der Website eingeschränkt ist, wenn Sie Ihre Einwilligung widerrufen oder einschränken.


Das Informationsangebot dieser Website richtet sich nicht an Kinder und Personen, die das 16. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.


Um Ihre Einwilligung zu widerrufen oder auf gewisse Cookies einzuschränken, haben Sie insbesondere folgende Möglichkeiten:

Notwendige Cookies:

Die Website kann die folgenden, für die Website essentiellen, Cookies zum Einsatz bringen:


Optionale Cookies zu Marketing- und Analysezwecken:


Cookies, die zu Marketing- und Analysezwecken gesetzt werden, werden zumeist länger als die jeweilige Session gespeichert; die konkrete Speicherdauer ist dem jeweiligen Informationsangebot des Anbieters zu entnehmen.

Weitere Informationen zur Verwendung von personenbezogenen Daten im Zusammenhang mit der Nutzung dieser Website finden Sie in unserer Datenschutzerklärung gemäß Art 13 DSGVO.