Der Zahnfresser der Katze

Man nennt sie Neck Lesions, Feline Zahnresorption oder FORL (Feline Odontoclastic Resorptive Lesions) . Bis heute sind die Ursachen der Krankheit trotz intensiver Forschung nicht bekannt: Bei 60–80% aller Katzen, die älter als drei Jahre sind (vorwiegend Main Coon, Norwegische Waldkatze, Siamese, Perser und deren Kreuzungen) kann es zuerst zu Erosionen des Zahnschmelzes, später zum Verlust des Zahnzementes und Zahnbeins kommen. Es entstehen richtige Aushöhlungen des Zahnes mit Pulpaeröffnung, die zum Zahnbruch führen. Bevorzugte Anfangsstellen sind die Prämolaren (Backenzähne) des Unterkiefers. Als krankheitsfördernd vermutet man neben der Rassedispositionen die Überversorgung mit Calcium und Vitamin D3 über das Fertigfutter, bakterielle Veränderungen der Speichelzusammensetzung und Zahnstein mit Zahnfleischentzündungen. Leider sind weder Medikamente noch Zahnfüllungen wirksame Methoden, um die Krankheit zu stoppen, einzig die Zahnextraktion mit Wurzelentfernung hat sich als wirksame Therapie erwiesen. Bleibt die schmerzhafte Krankheit unbehandelt, zeigt die Katze vermehrten Mundgeruch mit Speichelfluss, Kopfschütteln, ja manche Tiere führen sogar die Krallen ins Maul. Später folgen Appetitverlust, Abmagerung und Dehydration. Bei regelmäßiger Zahnkontrolle, wenn nötig mit Ultraschall-Zahnsteinentfernung, kann die Krankheit frühzeitig erkannt und behandelt werden, womit ein Fortschreiten auf andere Zähne vermieden werden kann.

Augenprobleme

Das Auge unserer Hunde und Katzen ist ein hochentwickeltes und wundervoll ausgestattetes Organ. Seine äußeren Schichten bilden die Binde- und Hornhaut.

Zwar sind Verletzungen oder Entzündungen der Bindehaut (innerer Lidrand und weißer Augenteil) unangenehm und die Schwellungen schmerzhaft, sie lassen sich aber relativ gut und schnell behandeln. Bei der Hornhaut, dem Bereich über der Pupille, sieht das anders aus. Dieser lichtdurchlässige Teil des äußeren Auges ist wesentlich empfindlicher und besteht aus nur drei dünnen Gewebsschichten. Schon kleinste Kratzer oder Fremdkörper führen zu heftigen Schmerzen, Tränenfluss und Augenzwinkern. Bei länger dauernden Veränderungen kann es zu chronischen Entzündungen, Geschwüren, ja sogar zum Verlust des Auges führen. Daher sollten Irritationen möglichst rasch abgeklärt und behandelt werden. Bei der genauen Untersuchung, die vergleichend an beiden Augen durchgeführt wird, können Augenlampe, Tränenflüssigkeitsmessung, oberflächliche Anfärbung oder Druckmessung wertvolle Hinweise liefern. Eine Sonderform der chronischen Entzündung stellt das „Trockene Auge“ dar, bei der zu wenig Tränenflüssigkeit gebildet wird, man spricht von einer „Keratokonjunktivitis sicca“. Sie führt zu wiederkehrenden Entzündungsschüben, Rötungen, Schwellungen und Schmerzen, besonders häufig kommt das beim Mops, bei französischen Bulldoggen, bei bestimmten Perserkatzen oder Rag Dolls vor. Neu entwickelte Augentropfen, die Hyaluronsäure und B-Vitamine enthalten, bilden auf der geschädigten Hornhaut einen langanhaltenden Feuchtigkeitsfilm, die früher komplikationsreiche Heilung wurde dadurch wesentlich verbessert.

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