Borreliose

Borrelien sind spiralförmige, bewegliche Bakterien, die eine mehrschichtige Hülle aufweisen. Es sind mehrere unterschiedliche Spezies bekannt. Alle Unterarten werden durch blutsaugende Insekten, insbesondere durch Zecken, übertragen. Ihr natürliches Resevoir stellen Wildtiere dar. Bei der infizierten Zecke befinden sich die Borrelien in deren Darm, von wo sie erst durch angesaugtes Blut aktiviert werden und in die Speicheldrüse der Zecke gelangen. Erst dann erfolgt die Übertragung. Da dieser Vorgang bis zu 24 Stunden betragen kann, mindert eine baldige Entfernung der Zecke das Infektionsrisiko erheblich. Beim Hund treten nach erfolgter Infektion anfangs nur unspezifische klinische Symptome auf, die leicht übersehen werden können: Müdigkeit, Leistungsabfall, leichtes Fieber. Erst später entwickeln sich wechselnde Lahmheiten, Gelenksentzündungen, Fieberschübe, Abmagerung und neurologische Ausfallserscheinungen. Auch Pferde können an Borreliose erkranken, die Symptome ähneln denen bei Hunden. Die sichere Diagnose wird im Labor gestellt: Entweder durch direkten Erregernachweis aus der Zecke, oder durch Blutuntersuchungen des Patienten. Die langwierige Therapie besteht aus speziellen Antibiotika in Kombination mit Entzündungshemmern. Wie können Sie vorbeugen? Bei Hunden mindern gute, auf die Haut aufgebrachte Spot-On-Präparate das Infektionsrisiko. Eine zusätzliche Impfung gegen Borreliose, die vor der Zeckenperiode im Spätwinter durchgeführt werden sollte, bietet einen weiteren wirksamen Schutz vor dieser Krankheit. Bei Pferden sind tägliche Fellpflege und die Anwendung von sogenannten Repellantien in Sprüh- oder Waschform der beste Schutz.

Zecken, Flöhe & Co.

Frühjahrszeit bedeutet nicht nur vermehrt hinaus ins Freie, sondern leider auch Zunahme von Hauterkrankungen beim Hund. Zecken und Flöhe, die ihre Winterruhe hinter sich haben, suchen sich gerade jetzt neue „Opfer“. Flöhe sind 1-5mm lange, braune und sehr flinke Parasiten, die beißen, um Blut zu saugen. Oft findet man beim Bürsten des Hundes nur den Flohkot als schwarze Punkte, mit etwas Wasser vermengt verfärben sie sich rötlich (Reste des Blutes). Speichel und Kot der Flöhe führen als Allergene häufig zu juckenden Hautentzündungen.

Zecken leben vorwiegend in hohem Gras und niedrigem Gebüsch und werden beim Vorbeigehen abgestreift. Bevor sie sich festbeißen, kriechen bis zu vier Stunden auf der Suche nach einer geeigneten Bissstelle auf dem Fell herum. Fellpflege nach dem Spaziergang !

Problematisch ist die durch Zecken übertragene Krankheit Borreliose, die entweder als akute Hautentzündung oder oft erst Wochen später als chronische Herz- und Gelenksentzündung zu Tage tritt.

Als Therapie und Vorbeugung eignen sich in beiden Fällen moderne „Spot-on“ - Präparate zum Auftragen auf die Haut, die alle vier Wochen erneuert werden müssen. Weiters gibt es Tabletten, die ein bis drei Monate vor Floh- und Zeckenbefall schützen. Gegen Borreliose gibt es bei Hunden eine wirksame Schutzimpfung.

Das dritte Hautproblem im Frühjahr stellen Allergien dar: Pollen von blühenden Bäumen und Gräsern können mannigfaltige, juckende Hautveränderungen am Bauch, zwischen den Zehen, im Ohr oder am Auge verursachen. Abklärung der Ursache ist wichtig!

Trotz allem freuen wir uns auf das wärmende Frühjahr und erst recht unsere Tiere.

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